Kaum eine andere Art des Fischens hat in den letzten Jahren so
viele Anhänger gefunden wie das Karpfenfischen mit Boilies
und Partikelködern. Ursprünglich nur in England praktiziert,
schwappte die Welle bald auf Europa über und verbreitete sich
zunächst vor allem in den Benelux Ländern. Ab Mitte der
achtziger Jahre begann auch ein Deutschland eine neue Ära:
Mit der Einführung der Haarmethode und Veröffentlichungen über
einen neuen "Wunderköder" Namens Boilie begannen
zunächst einige wenige, sich mit dieser Art des Angelns zu
beschäftigen.
Neben dem Allround-Angeln ist das Karpfen-Angeln eine der vermutlich
beliebtesten und auch am meisten verbreiteten Angelmethoden beziehungsweise
Angelarten. Viele Angler lieben diesen Fisch ganz einfach deshalb,
weil er im Drill ein starker Gegner ist. Des Weiteren stellt der
Fang kolossaler Karpfen für jeden Angler eine große
Herausforderung dar, denn diese sind gar nicht so einfach zu überlisten.
Auch erfahrene Karpfenprofis sitzen teilweise mehrere Tage in Folge
am Angelgewässer und haben dabei mehrere Angeln im Einsatz
- und sind trotzdem nicht erfolgreich.
Das Karpfen-Angeln übt auch deshalb eine so große Faszination
aus, weil es mehrere Fangmethoden und demzufolge auch ganz unterschiedliche
Montagen gibt. Gleiches gilt auch für die Köder – schließlich
kann man Karpfen auch noch mit anderen Ködern, als nur mit
Boilies überlisten. |
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Haken mit Haar |